Smart Home Thermostate
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Was bringen smarte Thermostate?
Lohnt sich der Umstieg?

Bis zu 30% Heizkosten-Ersparnis mit smarten Thermostaten?

Was bringen smarte Thermostate

Die Motivation ein smartes Thermostat zu nutzen sind vielfältig. Von einfachen Komfortfunktionen wie der automatischen Heizkörpersteuerung oder der Aktivierung aus der Ferne bis hin zum Einsparen von Heizkosten durch eine intelligente Steuerung. Aber halten Smart-Home-Thermostate wirklich das was sie versprechen? In diesem Artikel werde ich meine Erfahrungen mit einer komplett mit smarten Heizkomponenten ausgestatteten 4-Zimmer-Wohnung teilen.

Funktionsumfang: was können die smarten Thermostate?

Um diese Frage zu beantworten, muss vor allem das technische Umfeld betrachtet werden in dem das Thermostat betrieben werden soll. Denn ein Smart-Home-Thermostat ist nichts weiter als ein Motor, ein Sensor und im besten Fall ein Display mit einer kleinen Steuerung und ein paar Knöpfen. So richtig smart ist das dann noch nicht. Erst wenn ein Funkmodul für die Kommunikation mit einer Zentrale dazu kommt, wird das ganze interessanter und eben wirklich smart.

Folgende Funktionen werden dabei oft unterstützt:

  • Erfassung der Temperatur am Heizkörper
  • Festlegen einer Soll-Temperatur bis zu dieser geheizt werden soll
  • Fenster-Auf-Erkennung: abschalten bei plötzlichen Temperatur-Abfall
  • Booster-Funktion: zum schnellen Aufheizen des Raumes

Diese Funktionen in Verbidung mit einer Zentrale werten dein Thermostat so richtig auf:

  • Steuerung aus der Ferne über eine App auf dem Smartphone
  • Ausführen von teils komplexen und bedarfsabhängigen Heizplänen
  • Koppeln mehrerer Thermostate zu einer Gruppe
  • Nutzen einer zentralen Temperaturreglers
  • Sprachsteuerung mit Alexa, Google Assistent oder Siri

Der Funktionsumfang steigt also deutlich mit dem Einsatz einer Zentrale wie z.b. der Fritz.Box von AVM oder der CCU von Homematic. Mittlerweile ist auch möglich deinen Heizkörper mit smarten Assistenten wie Alexa, Google Assistent oder Siri zu steuern.

Vorteile von Smart-Home-Thermostaten

Thermostat alt Bisher waren Heizkörper alles andere als smart und gehören trotz alledem zu den größten Kostenverursachern in jedem Haushalt. Durch smarte Regler ist also eine ordentliche Ersparnis drin, wenn die smarten Steuerungsmöglichkeiten ausschöpft werden. In meinem Fall waren das knapp 30% in der ersten Heizperiode und das ist schon beachtlich. Bedarfsgerechtes Heizen ist der Schlüssel zu einer guten Energiebilanz.

Außerdem, und das schlägt jede komplexe Steuerungs-Installation direkt an der Heizung, lassen sich Smart-Home-Thermostate sehr sehr einfach installieren. Sogar in Mietwohnungen ist das bedenkenlos möglich. Somit hat jeder mit einem Heizkörper die Chance seinen Energieverbrauch zu optimieren und seinen Wohnkomfort deutlich zu steigern.

Nachteile von Smart-Home-Thermostaten

Wo Licht ist, ist auch Schatten. Die meisten Thermostate funktionieren NUR mit 1,5 V Batterien. Ein Akkubetrieb ist aufgrund der zu geringen Spannung nicht möglich. Das heißt, einmal pro Heizperiode muss ein Satz neuer Batterien her. In meinem Fall sind das 16 R6-Batterien. Hier habe ich doch starke Bedenken, was die Umweltverträglichkeit angeht. Dadurch wird die optimierte Energiebilanz etwas getrübt.

Außerdem sind die meisten Smart-Home-Thermostate auf M30 x 1,5 Ventile optimiert. Die beiliegenden Kunststoffadapter sind für den Dauerbetrieb absolut ungeeignet. Hier haben wir eine Übersicht zusammengestellt, um für die meisten Ventile einen passenden Metall-Adapter zu bekommen.

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